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Ismaninger Judo-Kids erobern Eicherloh

Die Dienstagsgruppe der Judoabteilung des BCI traf sich am letzten Wochenende bei Karin, der zweiten Trainerin. Grund war ein Zeltlager. Samstags war der Start des großen Abenteuers. Am späten Nachmittag wurden im Garten drei Zelte aufgebaut. Beim großen Zelt waren Eltern im Aufbau mit einbezogen. Die zwei Jungenzelte wurden von Felix und Luis aufgebaut. Während des Aufbaus der Nachtlager, verarbeiteten in der Küche Lisa, Francies und Henny Mehl und Wasser zu dem Teig für die Stockbrote, die am Abend über dem Feuer gegrillt werden sollten. Danach ging es an die wichtigste Aufgabe des Tages: das Lagerfeuer. Rasch wurde Holz und Papier zur Feuerstelle gebracht, nur so richtig mitspielen wollte das Feuer nicht. Es brauchte viel Geduld und lange Betätigung des Blasebalgs. Erst stieg nur beißender Rauch auf, aber langsam züngelten die ersten Flammen durch die Holzstücke. Endlich war es soweit und die Würstchen konnten auf den Grillrost geschmissen werden. Die Kinder ließen es sich schmecken. Nach dem Essen ging es auf den Vorplatz zum Toben. In der nächsten Pause gab es leckeren Geburtstagskuchen von Luis, der an diesem Samstag seinen neunten Geburtstag feierte.

Und die nächste Abenteueraktion startete. Jedes Kind musste seinen Stock für das Stockbrot zurecht schnitzen. Geduldig warteten die Kids, bis sie endlich an den Schnitzplatz durften. Wer seinen Stock fertig hatte, konnte sich den Teig darüber wickeln und sein Brot über dem Feuer braten. Langsam wurde es dunkel. Die Kids zogen sich warm an und holten ihre Taschenlampe, denn es ging weiter mit dem Abenteuer. Unter der Führung von Francies wurde der Eicherloher Stadtpark erkundet. So mancher von den Kinder dachte sich bei den verschiedenen Geräuschen, ob jetzt wohl der Dorfgeist kommt? Der hatte wohl genauso Angst vor der Bande, wie die Eichkätzchen, Marder und sonstigen nachtaktiven Bewohner, denn gesehen haben wir leider nichts. Danach ging es wieder ans Lagerfeuer zurück, wo man etwas näher zusammenrückte, das Eis noch genoss und den Sagen aus Österreich und Ungarn, die Henny aus einem hundert Jahre alten Buch vorlas, lauschte. Um ein Uhr morgens kehrte Ruhe in dem Garten ein, die kleinen Abenteurer zogen sich in die Zelte zurück und schliefen ein. Morgens um sieben ging es wieder rund. Die Zelte wurden rasch abgebaut, da der Himmel etwas dunkel wurde. Das Frühstück wurde zubereitet, unter anderem gab es selbst gebackene Croissants, die von Leon und Konrad wunderbar geformt wurden. Gemütlich saß man dann am Vorplatz zusammen, bis die Eltern kamen und ein schönes Wochenende zu Ende war.

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